| Wo lernen wir ?
Wo lernen wir leben Wo lernen wir klug genug sein Wo lernen wir |
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| Als kein Ausweg zu sehen war
Die umherirren Nämlich daß sie nichts sehen
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| Und vielleicht ist dann ihr Umherirren gar kein so arges Umherirren wie das derer die nicht sagen daß sie wissen daß sie umherirren und die nicht sagen wollen was sie dabei sehen oder wenn sie nichts sehen nicht sagen wollen daß sie nichts sehen weil sie nicht sehen wollen daß sie umherirren und daß es vielleicht gar keinen Weg gibt |
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| Lob der Verzweiflung
Es ist ein verzweifeltes Tun Keiner der weniger oberflächlich
wäre als sie Früh am Morgen fühlt sie sich fast
noch glücklich Die Verzweiflung ist nicht frei von Launen und
Schwächen Aber ohne den Mut zur Verzweiflung wäre
vielleicht |
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| Krank
Wer gegen die Gesetze dieser Gesellschaft
Und wer sich noch immer nicht krank fühlt
Wer sich seiner Schamteile schämt Wer sich abschrecken läßt Wer geachtet sein will Wer kein Mitleid hat Wer sein Mitleid dazu gebraucht Wer sich zum Papst der Moral Wer glaubt daß er Frieden haben kann
ohne gegen seine eigene Krankheit Wer weiß daß er weil er gesund ist
Wer in unserer Welt |
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Sein Unglück Und vielleicht auch sein Unglück |
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Dich nicht näher denken Dich nicht älter denken Dich denken |
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Wenn Leute dir sagen: (für Hans)
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Wer sich abwendet von der Schönheit
Wer sich abwendet von der
Häßlichkeit Wer nur noch die Schönheit sieht Wer glaubt nie zweifeln zu dürfen |
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Sehen Wer nur die Hälfte liebt Dich dich sein lassen Nach der Wärme Dann |
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Zweifle nicht aber hab Angst |
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Ich muß mich verstecken lernen Vielleicht noch nicht gut genug |
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Darf ein Gedicht Darf ein Gedicht Darf eine Welt |
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ich wünschte manchmal |
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Es ist Unsinn Es ist Unglück Es ist lächerlich |
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Nicht sich verstecken Aber auch nicht |
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